Wälder sind die artenreichsten Lebensräume der Erde. Sie bedecken ein Drittel der Landfläche dieses Planeten und sind Zuhause für mehr als drei Viertel aller Lebewesen an Land. Als riesiges Netzwerk von Verflechtungen zwischen Millionen von Lebensformen und als wichtiger Kohlenstoffspeicher leisten sie einen unverzichtbaren Beitrag zum Erhalt der Biodiversität und zur Regulierung des globalen Klimas.

«Dear2050: Entangled Forests» zeigt künstlerische und wissenschaftliche Beiträge über Wälder in einem sich verändernden Klima. Sie führt von den letzten Urwäldern Europas in die Tiefen des Amazonas, erforscht Geisterwälder aus der Vergangenheit und spekuliert über autonome Bäume der Zukunft. Was erzählen Wälder über Leben und Tod, Vergänglichkeit und Erinnerung, Mitgefühl und Identität?

Die Gruppenausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Plant Ecology Research Lab (PERL) der EPFL in Lausanne. Die Forschungsgruppe untersucht die ökologischen Anpassungsprozesse von Pflanzen unter klimatischem Stress.

Vernissage

Samstag, 30. März 2024 | 14:00 – 17:00 Uhr

Eröffnung der Wanderausstellung »Dear2050: Entangled Forests» im Zeughausareal Uster mit Live-Performance der Künstlerin Maja Renn «The Canopy Kin».
Es werden Getränke und Häppchen serviert. Eintritt ist kostenlos.

Mit freundlicher Unterstützung von House of Mezze

Öffnungszeiten

Mittwoch – Freitag | 11:00 – 18:00 Uhr
Samstag & Sonntag | 11:00 – 16:00 Uhr

Rahmenprogramm

Samstag, 30. März | 14:00 – 17:00 Uhr

Im Rahmen der Vernissage der Ausstellung «Dear2050: Entangled Forests» findet am 30. März 2024 die Performance «The Canopy Kin» statt.

«The Canopy Kin» ist eine performative Installation, entstanden aus den Beobachtungen von Forschenden des PERL. Sie setzt wissenschaftliche Erkenntnisse über die komplexen Beziehungen zweier Baumarten in eine Choreo­grafie für zwei Tänzer:innen um. Dadurch macht sie auf die Zusammenarbeit und den Wettbewerb zwischen verschiedenen Baumarten in Waldgemeinschaften aufmerksam. Die Performance überträgt den immer­währenden Tanz der Bäume im Wald auf den zeitlichen und physischen Rahmen des menschlichen Körpers. Die Betrachtenden sind angeregt, sich mit mehr Mitgefühl und Verständnis auf ökologische Prozesse einzulassen. Vielfältige Beziehungen und langfristige Verbindungen zwischen einzelnen Lebewesen sind unverzichtbar für ein intaktes Ökosystem. Deshalb ist es wichtig, alte Wälder zu erhalten.

Die performative Installation «The Canopy Kin» ist inspiriert von der neuesten Forschung des Plant Ecology Research Laboratory der EPFL. Mit Hilfe des Tanzes veranschaulicht das Stück das komplexe System von Kooperation und Konkurrenz zwischen Baumarten in vielfältigen Waldgemeinschaften.

Konzept und Regie: Maja Renn
Performance: Haeyeon Lim und Maja Renn
Ton: Zaumne

Samstag, 6. April 2024 | 11:00 – 12:30 Uhr

Bewegungsworkshop mit Maja Renn; inspiriert von ihrer Zusammenarbeit mit Wissenschaftler:innen am Plant Ecology Research Laboratory der EPFL.

Die Session übersetzt das komplexe System der Kooperation und Konkurrenz zwischen Baumarten in heterogenen Waldgemeinschaften in eine Abfolge sanfter und meditativer Tanzübungen. Durch eine Auswahl spielerischer individueller, Paar- und Gruppenaufgaben werden Themen wie gemeinsames Wachsen, gegenseitige Förderung und das feine Gleichgewicht der Homöostase angesprochen.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung unter info@bewegendekunstformen.ch ist erforderlich. Erwachsene jeden Alters und jeder Herkunft sind herzlich willkommen, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Bequeme Kleidung und warme Socken sind empfohlen.

Samstag, 13. April 2024 | 14:00 – 17:00 Uhr

Im Rahmen der Vernissage der Ausstellung «Dear2050: Entangled Forests» findet am 30. März 2024 die Performance «The Canopy Kin» statt.

«The Canopy Kin» ist eine performative Installation, entstanden aus den Beobachtungen von Forschenden des PERL. Sie setzt wissenschaftliche Erkenntnisse über die komplexen Beziehungen zweier Baumarten in eine Choreo­grafie für zwei Tänzer:innen um. Dadurch macht sie auf die Zusammenarbeit und den Wettbewerb zwischen verschiedenen Baumarten in Waldgemeinschaften aufmerksam. Die Performance überträgt den immer­währenden Tanz der Bäume im Wald auf den zeitlichen und physischen Rahmen des menschlichen Körpers. Die Betrachtenden sind angeregt, sich mit mehr Mitgefühl und Verständnis auf ökologische Prozesse einzulassen. Vielfältige Beziehungen und langfristige Verbindungen zwischen einzelnen Lebewesen sind unverzichtbar für ein intaktes Ökosystem. Deshalb ist es wichtig, alte Wälder zu erhalten.

Die performative Installation «The Canopy Kin» ist inspiriert von der neuesten Forschung des Plant Ecology Research Laboratory der EPFL. Mit Hilfe des Tanzes veranschaulicht das Stück das komplexe System von Kooperation und Konkurrenz zwischen Baumarten in vielfältigen Waldgemeinschaften.

Konzept und Regie: Maja Renn
Performance: Haeyeon Lim und Maja Renn
Ton: Zaumne

Dear2050: Entangled Forests. Robert Ladislas Derr, Tangled, 2018; Aldebarán Solares, The Pareidolia `{`Amazon River`}`, 2019. Foto: © Caroline Glock
Dear2050: Entangled Forests. Robert Ladislas Derr, Tangled, 2018; Aldebarán Solares, The Pareidolia `{`Amazon River`}`, 2019Foto: © Caroline Glock
Dear2050: Entangled Forests. Krzysztof Wronski – Autonomous Tree, Aerial Relocation Assistance, 2023. Foto: © Caroline Glock.
Dear2050: Entangled Forests. Krzysztof Wronski – Autonomous Tree, Aerial Relocation Assistance, 2023Foto: © Caroline Glock
Dear2050: Entangled Forests. Bart Ensing – Geworteld, 2019; Rasa Smite und Raitis Smits – Atmospheric Forest, 2020. Foto: © Caroline Glock.
Dear2050: Entangled Forests. Bart Ensing – Geworteld, 2019; Rasa Smite und Raitis Smits – Atmospheric Forest, 2020Foto: © Caroline Glock

Rahmenprogramm, Events und Infos auf:

Wichtige Hinweise

Eintritt frei.

Auf dem Areal sind keine Parkplätze vorhanden. Bitte benutzen Sie den öffentlichen Parkplatz direkt nebenan.

Anreise mit ÖV: Das Zeughausareal ist vom Bahnhof Uster aus in ca. 5 Min. zu Fuss erreichbar. Ein guter Referenzpunkt ist der Nashornkreisel.